17.-27.Juli 2005

Tag 1+2 Tag 3+4 Tag 5+6 Tag 7+8 Tag 9+10+11

Tag 5

Die Nacht verbrachten wir in Århus - sehr ruhig, und doch in der Stadtmitte. Absoluter Insider-Tipp! Im Botanisk Have, dem botanischen Garten, gibt es einen Parkplatz. Die kreisrundeplatz ist nachts absolut ruhig, und man schläft hier unbehelligt. Wie auch sonst gilt: Man sollte sich halt ruhig und unauffällig verhalten, und nicht gerade Grill Liegestühle auspacken.

Århus selbst, als Stadt, hat uns nicht gefallen. Du laut, zu hektisch, irgendwie nicht unser Ding. Aber mitten in Århus, wenige Meter vom Zentrum, liegt Den gamle By, die alte Stadt. Dies ist ein Freilichtmuseum, das anders, als man es bei uns gewohnt ist, nicht das Leben im Dorf oder auf dem Land präsentiert, sondern das Stadtleben im 1900. Zahlreiche Häuser aus ganz Dänemark wurden zusammengetragen uns hier in engen Gassen und um einen Marktplatz herum wieder aufgebaut. das ganze natürlich wiederum bewohnt und belebt, so daß man manchmal wirklich meinen konnte, man sei 100 Jahre in die Vergangenheit gereist. 

Südlich von Århus befindet sich noch ein weiteres interessantes Museum: Moesgård. Hier liegt die etwa 2000 Jahre alte Moorleiche des Grauballenmanns. Hier befindet sich auch eine ständige Ausstellung zur Vor- und Frühgeschichte, sowie zur Wikingerperiode.

Ich persönlich fands unpassend, den Grauballenmanden selbst zu fotografieren - wer mehr darüber wissen möchte, kann ja auf den Seiten des Museums weitersurfen: www.moesmus.dk

              
 

Weiter ging es Richtung Norden, bis an die nördlichste Spitze Dänemarks. Die Straße nach Norden endet - an einem Kreisverkehr, irgendwo zwischen Dünen, Meer und Leuchtturm. Rechts und links Parkplätze, die um diese Zeit schon ziemlich verlassen waren. Seit zwei Jahren wird hier das Übernachten in Womo, Wohnwagen oder Dachzelt toleriert und gegen Abend bevölkern zahlreiche Camper die Plätze. Trotz allem einer der ruhigsten und entspanntesten Schlafplätze unserer Reise.

Unten: Die Spitze Dänemarks. Nordsee (Skagerrak) und Ostsee (Kattegat) stoßen hier aufeinander.

Oben rechts: Sonnenuntergang, zehn Uhr abends...
Links: Quelle, wenige Meter vom Strand
Unten:
Nächtlicher Besucher am Parkplatz, auf der Suche nach fressbarem.

Interessant war hier: Sonnenuntergang gegen zehn Uhr Abends, um elf noch immer heller Tag. Um drei Uhr morgens schon wieder Dämmerung. Ein Hauch von Nordkap :))

Nachts, also ich nochmal zum Toilettenhäuschen musste, wurde ich von einem Tier verfolgt. Zuerst dachte ich an eine Katze, stellte dann aber fest, daß es wohl doch ein etwas größerer Geselle war. Später stellten wir fest, daß rund um die Parkplätze mehrere Füchse hausten, die sich nachts zwischen den Wohnmobilen auf Futtersuche begaben.

 

Tag 6

Ab nächsten Morgen gab's erstmal gemütliches Frühstück in der Sonne - danach kam unser allererster wirklicher "Relaxtag" - wir fuhren etwas südlich an die Nordsee, packten unsere Klappstühle aus, lasen, genossen die Sonne - und ich warf mich abermals in die kalten Fluten :)

Abends fuhren wir dann  für eine weitere Nacht zurück nach Grenen (der nördlichen Spitze), ehe wir am nächsten Tag wieder gen Süden starten wollten. Am Hafen von Skagen gönnten wir uns noch Tunfisch und Blue Marlin, dazu neue Kartoffeln, was wir gemütlich von unserm Womo auf dem Partygrill in eine leckere Mahlzeit verzauberten. 

Avhy / 04.August 2005
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