20.August 2005
| Teil
1: Bronzeteil und Kelten |
Teil
2: Alemannische Gräber und mittelalterliche Burgen |
Teil
3: Heimatmuseum, Trachten, Waffenmuseum |
Bericht im Blog |
Bronzezeitliche Kermaik
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Keltische Abteilung - Hallstattzeitliche Funde aus Trichtingen, Beffendorf und Geislingen-Waldhof
Der keltische Ring, vermutlich aus dem 3.Jhd.v.Chr. dürfte vielen bekannt sein. Das Original des Einzelfundes aus Trichtingen (übrigens mein Heimatdorf) befindet sich im Landesmuseum in Stuttgart, im Oberndorfer Museum ist eine Kopie zu sehen. Die genaue Bedeutung oder "Funktion" des Ringe ist nicht bekannt. Ein Schmuckstück scheint es nicht gewesen zu sein. Die Experten vermuten einen kultischen Hintergrund. |
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Das Grabhügelfeld bei
Geislingen-Waldhof
500m westlich des "Waldhofes", beidseitig der Straße nach Dautmergen,
liegt eine Gruppe von mindestens 12-15 Grabhügeln, teils im Ackerland, teils im
Wald. Die Hügel waren sehr stark verschleift und kaum mehr zu erkennen.
Weiteres Überpflügen hätte die endgültige Zerstörung der Hügelgruppe
bedeutet.
1975 wurde eine Ausgrabung des Landesdenkmalamtes, Außenstelle Tübingen,
durchgeführt.
Bereits 1966 wurde ein gefährdeter Grabhügel im Auftrag des des Denkmalamtes
von A.Danner untersucht. In dieser vorbildlich durchgeführten Grabung konnte
eine Brandbestattung der mittleren Hallstattzeit freigelegt werden.
Der Leichnam war auf einem Scheiterhaufen am Bestattungsort verbrand worden,
anschließend wurde der Leichenbrand über der Brandstelle angehäuft und die
Beigaben auf diese Asche gestellt. Es waren zwei feine riefenverzierte, mit
Grafit und roter Farbe bemalte urnenartige Gefäße, in welche kleine Schälchen
gestellt waren. Beigaben aus Metall wurden nicht gefunden, ebenso wenig eine
Grabkammer.
Die Beobachtungen von A.Danner wurden bei den Grabungen 1975 bei weiteren acht
Gräbern bestätigt. Einige Gräber waren bereits weitgehenst durch den Pflug
zerstört. Doch konnten noch mehrere unzerstörte Gräber bzw. Bestattungen
geborgen werden. Die Keramikbeigaben bestanden meist aus zwei urnenartigen
Gefäßen, die teilweise bemalt oder graphitiert waren. Ritz und
Kernschnittverzierungen waren beliebte Verzierungen
Außerdem vervollständigten zwei Schalen oder Schälchen die Grabbeigaben.
Die Keramik des Gräberfeldes von Geislingen ist nach Form und Verzierung
charakteristisch für die hallstattzeitliche, sog. Alb-Salem-Gruppe des
7./8.Jhd.v.Chr.
(Originaltext Infotafel, Museum im Schwedenbau)
Römische Abteilung
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Avhy /20.August 2005
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