Schwenninger Heimat- und Uhrenmuseum

12.Juni 2005

Reguläre Ausstellung: Rekonstruktionen entsprechend der Alemannischen Funde aus Oberflacht


Aktuelle Sonderausstellung: "Schwenninger Dame"

Alemannische Funde aus dem Gräberfeld "Auf dem Lehr".

Originalschädel und Gesichtsrekonstruktion einer Alemannin aus Schwenningen (Grab 150). Eine ca. 30 Jahre alte Frau, 165cm groß, von schlanker Statur, hatte mindestens ein Kind, mehrere kariöse Zähne und eine degenerative Veränderung der Halswirbelsäule und lebte im späten 7.Jhd. In Ihrem Grab befand sich an Beigaben nur ein Messer und ein silberner Ohrring.
Im Alemannischen Raum ist es die erste Rekonstruktion dieser Art.

Diverse Ketten aus alemannischen Frauengräbern

Links (leider sehr unscharf): Im Männergrab 88 wurde eine kleine Bronzeschnalle gefunden, die ehemals eine kleine Tasche verschloss. Sie zeigt 2 Pferdchen und steht in der Tradition der spätrömischen Tierfibeln. Vergleichsstücke finden sich unten den byzantinischen Tierfibeln Norditaliens und des Balkans.


Diverse getöpferte Gefäße aus dem 6./7.Jhd.

Teil 2: Weitere Bilder
aus der regulären Ausstellung des Heimat- und Uhrenmuseums

Avhy / 12.Juni 2005
Zurück zum Blog